Haartyp

Pflege für jeden Haartyp

Ob fein, fettig oder trocken - jeder Haartyp braucht eine besondere Pflege

Pflege für jeden Haartyp
Haartyp
© Olga Zanchurina | Dreamstime.com

Der pflegeleichte Haartyp: feines Haar

Besonders Blondinen neigen zu feinem Haar. Das Haar ist zwar dünner als das von dunkelhaarigen Frauen, dafür sprießt es aber reichlicher. Im Grunde ist dieser Haartyp pflegeleicht. Probleme bereitet allerdings häufig das Styling, denn feines Haar wirkt oft kraftlos. Um Volumen zu zaubern, sollte ein Volumenshampoo gewählt werden. Wenn die Haare über Kopf trocken gefönt werden, fällt es anschließend länger weich und locker. Ideal ist auch ein Diffusor, ein spezieller Aufsatz für den Föhn. Einerseits verteilt er die heiße Luft gleichmäßiger, andererseits werden die Haare nicht wild durcheinandergewirbelt, da die einzelnen Haarsträhnen zusammengehalten werden.

Stylingprodukte, die das Haar schwer machen, wie etwa Haarwachs, sollten gemieden werden. Stattdessen bietet sich Schaumfestiger oder Haarspray an. Feines Haar wirkt voller, wenn die Spitzen regelmäßig geschnitten werden. Denselben Effekt hat die Färbung von Strähnchen, vor allem wenn mehrere Farbnuancen gesetzt werden und der Haaransatz unmittelbar um das Gesicht die dunklere Naturhaarfarbe behält.

Dieser Haartyp braucht besondere Pflege: trockenes strapaziertes Haar

Dieser Haartyp benötigt vor allem Fett und Feuchtigkeit. Hier hilft ein Shampoo gegen trockenes Haar mit rückfettenden Substanzen zur . Gegen kaputte Spitzen hilft allerdings am besten die Schere. Trockenes Haar sollte nicht jeden Tag gewaschen werden. Strapaziertes Haar ist dabei ohne Spülung kaum zu bändigen. Deshalb darf nach jeder Haarwäsche eine Spülung für trockenes und strapaziertes Haar verwendet werden. Allenfalls würde das Haar durch das gewaltsame Kämmen noch mehr geschädigt werden. Regelmäßiges Kuren sorgt für mehr Feuchtigkeit und Glanz. Ansonsten ist Schongang angesagt: Finger weg von Glätteisen und Lockenstab! Auch jede Blondierung oder Dauerwelle strapaziert das Haar.

Besonders längeres Haar neigt dazu, strohig zu werden. Kein Wunder: Es ist meist seit Jahren außergewöhnlichen Strapazen ausgesetzt. Wer seine Haare schonen will, kann sie auch einfach hochstecken. So reiben die Spitzen nicht ständig über Schulter und Rücken. Die offene Haarpracht könnte dann besonderen Anlässen vorbehalten bleiben.

Auch Spitzenfluids bieten Schutz. Spröde Spitzen können aber auch mit einfachen Hausmitteln weicher werden: Einfach etwas Oliven- oder Mandelöl in die feuchten Haarspitzen massieren und über Nacht einwirken lassen.

Ein Haartyp mit Tücken: fettiges Haar

Dieser Haartyp entsteht durch eine Überaktivität der Talgdrüsen. Das Haar wirkt nach dem Waschen schnell schwer und ölig. Die meisten Frauen glauben, unter fettigem Haar zu leiden.Allerdings ist es auch möglich, dass die Frisur lediglich durch Feuchtigkeit, Schweiß, falsche Stylingprodukte oder Umwelteinflüsse schnell an Volumen verliert und strähnig wirkt. Auch wer sich häufig mit den Fingern durchs Haar streicht, verteilt Fett in der Frisur, das nicht immer von der Kopfhaut stammen muss. Bevor die Diagnose "fettiges Haar" in Zweifelsfällen gefüllt wird, sollte der Haartyp genau geprüft werden, z. B. durch eine Beratung beim Friseur.

Das Fett, das durch die Talgdrüsen produziert wird, hat nämlich seine guten Seiten: Es überzieht das Haar, schützt es vor Austrocknung und Haarbruch und sorgt für Glanz. Ein Shampoo gegen fettiges Haar enthält besonders viele waschaktive Substanzen. Rückfettende Komponenten fallen weitgehend weg. Das macht Sinn, wenn die Talgdrüsen tatsächlich überaktiv sind, ist aber kontraproduktiv, wenn das Haar ansonsten eher trocken und spröde ist. Shampoo gegen fettiges Haar sollte also tatsächlich nur verwendet werden, wenn eine Überaktivität der Talgdrüsen vorliegt. Ist das Haar aus anderen Gründen fettig, reicht auch eine tägliche Wäsche mit mildem Shampoo für normales Haar aus.

Gegen fettiges Haar, das durch eine vermehrte Absonderung der Talgdrüsen entsteht, helfen besonders Shampoos gegen fettiges Haar mit zusätzlichen Kräuterextrakten wie Kamille, Rosmarin oder Schafgarbe. Die Fettbildung wird durch die Kräuter reguliert und die Kopfhaut beruhigt. Nach einigen Wochen sollte sich das Haar normalisiert haben, sodass zu einem milden Shampoo gewechselt werden kann. Ist dies nicht der Fall, kann auch der Hautarzt mit einem medizinischen Shampoo weiterhelfen.

 

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