Haut

Aufbau der Haut

Die Haut ist eines der faszinierendsten und vielfältigsten Organe des menschlichen Körpers. Auf der einen Seite ist sie Schutzhülle, auf der anderen Seite ein hoch empfindliches Sinnesorgan. Zudem kann am Zustand der Haut Wohlbefinden und Gesundheit des Menschen oft auf den ersten Blick eingeschätzt werden. Andererseits bedeuten Hautprobleme für viele Menschen ein großes Kümmernis. Genügend Gründe also, die Haut in hohem Maße zu schützen und zu pflegen.


Anotomie und Aufbau der Haut

Die Haut ist mit einer Größe von fast zwei Quadratmetern das größte Sinnensorgan des Menschen. Durchschnittlich wiegt sie 14 kg. Sie verfügt über mehr als vier Millionen Rezeptoren, die uns erlauben Druck und Schmerz, Wärme und Kälte aber auch Lust zu empfinden. Sie besteht aus drei Schichten: Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. Um zu verstehen, wie die Haut optimal gepflegt werden kann, ist es sinnvoll, auch über den Aufbau der Haut Bescheid zu wissen.

Die Oberhaut

Die Oberhaut, die sogenannte Epidermis, ist lediglich zwischen 0,03 bis 0,05 Millimeter dick. Als äußerste Schicht ist sie zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist und muss gezielt gepflegt werden. Ob die Haut insgesamt glatt und geschmeidig wirkt, hängt in erster Linie vom Feuchtigkeitsgehalt der Oberhaut ab. Die Oberhaut selbst wird wiederum in fünf Schichten unterteilt. Dabei besteht die oberste Schicht, die Hornschicht, aus Hautzellen, die in den unteren Schichten neu gebildet wurden. Während ihres Weges, durch die Schichten der Epidermis zur Hautoberfläche hin, verhornen die Zellen allmählich. Durch diesen Prozess regeneriert sich die Hornschicht regelmäßig. Insgesamt dauert es etwa 14 Tage, bis die Zellen auf ihrer Wanderung durch die verschiedenen Schichten verhornen und die Hornschicht erreichen. Weitere 14 Tage dauert es, bis sie als Hautschüppchen komplett abgestoßen worden sind.

In den unteren Schichten der Epidermis wird bei Sonneneinstrahlung der Farbstoff Melanin gebildet. Er sorgt für die Bräune der Haut und schützt so tiefer liegende Hautschichten vor gefährlicher UV-Strahlung. Darüber hinaus übernimmt die Epidermis auch Aufgaben der Immunabwehr.

Die Lederhaut

Unter der Oberhaut liegt die kollagenhaltige Lederhaut, die mit der Epidermis verbunden ist. Sie bestimmt die Elastizität der Haut. Die Lederhaut versorgt die Oberhaut, die über keine Blutgefüße verfügt, mit Nährstoffen und Sauerstoff. Zahlreiche Nervenenden, die Ursprünge von Schweiß- und Talgdrüsen, Lymphgefäße, sowie die Haarwurzeln sind in der Lederhaut zu finden.

Die Unterhaut

Im Unterhautfettgewebe, der sogenannte Unterhaut, befinden sich Fettzellen. Die Unterhaut dient unter anderem der Wärmeisolation. Sie ist gut dehnbar und ermöglicht die Verschiebbarkeit der Haut auf dem darunter liegendem Gewebe wie Sehen und Muskeln. Je nach Geschlecht und Körperregion kann die Fettschicht mehrere Zentimeter dick werden.

 

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