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Eine Glatze (auch einen Kahlkopf) nennt man die Oberseite des menschlichen Kopfes, wenn auf ihm keine Haare sind. Zu einer Glatze führt entweder oder eine der Haare.

Der anlagebedingte Haarausfall beginnt mit Geheimratsecken und führt über viele Jahre meist zu einer teilweisen Glatze. Bei Alopecia areata kann ausgehend von kleinen haarlosen Flecken in wenigen Monaten eine vollständige Glatze entstehen. Dies betrifft auch Kinder.

Die natürliche Glatze, die vor allem beim Mann und bei der Frau in der Menopause vorkommt, wird in vielen Kulturen als negatives Attribut des Trägers gesehen: Sie gilt als Zeichen von Alter oder/und als unattraktiv. Durch Chemotherapeutika, Medikamente, Strahlung und verschiedenen Erkrankungen wie dem Szezary-Syndrom kann ebenfalls eine Glatze entstehen. Im Gegensatz zur natürlichen Glatze fallen dabei in der Regel aber alle Körperhaare aus.

Die freiwillige Glatze dagegen ist oft ein bewusstes (und oft vorgeschriebenes) Erkennungsmerkmal der Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe, so bei Skinheads, in homosexuellen Kreisen, bei Neonazis oder buddhistischen Mönchen, früher auch als bei Mönchen. In vielen Armeen diente das Scheren einer Glatze als Initiationsritus. In der Nationalen Volksarmee (NVA der DDR) wurden mit dem Begriff "Glatze" oder "Glatter" im Soldatenjargon die Soldaten des ersten Diensthalbjahres bezeichnet.
Patent für eine spezielle Methode, um die Haare bei einer Halbglatze so zu legen, dass diese überdeckt wird.
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Patent für eine spezielle Methode, um die Haare bei einer Halbglatze so zu legen, dass diese überdeckt wird.

Personen, die unter Ihrer Glatze leiden, haben die Möglichkeit eine oder ein zu tragen.

 

 

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