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Die Haarfarbe des Menschen wird durch zwei Pigmenttypen gebildet. Das dunklere und das helle sind in unterschiedlichen Anteilen im menschlichen verteilt. Somit ergeben sich 11 bzw. 12 verschiedene Tontiefen, die von Schwarz bis Helllichtblond reichen. Das natürliche Erscheinungsbild der Haare hängt eng zusammen mit dem Hautton und der Augenfarbe und ist deshalb ein Hauptbestandteil der Farbtypenlehre.

Weiße Haare sind solche Haare, bei denen kein Farbstoff mehr eingelagert ist, sondern Luft.

Ein Spektrum an Haarfarben
Ein Spektrum an Haarfarben

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Farbveränderungen

Farbveränderungen an chemisch unbehandeltem Haar, sprich keine vorher ausgeübte Dauerwelle bzw. Umformung oder Färbung, gestaltet sich als relativ leicht für den Friseur. Jedoch ist eine weitreichende Farbveränderung nur eingeschränkt möglich, da der chemischen Entwicklung durch Haarfarben Wasserstoffperoxid (H2O2) zugefügt werden muss, um den Vorgang zu beschleunigen. Dem Friseur stehen jedoch nur folgende Konzentrationen zur Verfügung:

* 1,9%: keine aufhellende, nur entwickelnde Lösung
* 3%: am besten anwendbar bei Tönungen, da keine Aufhellung möglich (Ton-in-Ton oder dunkler)
* 6%: Aufhellung bis zu einem Ton
* 9%: Aufhellung von 2-3 Tönen
* 12% Aufhellung von 3-4 Tönen
* 18% Aufhellung von 4-5 Tönen (Nicht auf Kopfhaut anwenden )

Soll eine stärkere Aufhellung als die oben genannte erfolgen, muss das Haar mit Blondierung aufgehellt bzw. gebleicht werden, um die Farbe "abzuziehen". Nachteil dieser Technik ist eine nachhaltige Strukturschädigung des Haares, die jedoch durch regelmäßige Pflege eingedämmt werden kann. Eine neue Generation der Haarfarben, so genannte selbstziehende Haarfarben, ermöglichen eine gezielte Aufhellung ohne vorheriges Blondieren und somit weniger Aufwand. Jedoch ist diese Technik noch nicht zur Gänze ausgereift.

Bereits chemisch behandeltes Haar kann durch reine Haarfarbe nicht heller gefärbt werden, da die Farbstoffe in den Haarfarben nur additiv sind. Um dennoch die Haarfarbe heller zu bekommen, gibt es die Möglichkeit, mit Ascorbinsäure oder Blondierungen zu arbeiten. In diesem Fall mit selbstziehenden Haarfarben zu arbeiten ist nicht ratsam.

 

 

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