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Als Lidschatten bezeichnet man die farbliche Gestaltung der Augenlider.

Zweck des Schminkens ist die Betonung oder Veränderung des Gesichtsausdrucks, besonders der Augen, um bestimmte Signale auszusenden oder Ausdrucksschwächen zu beheben.

Es ist davon auszugehen, dass das Schminken, wie noch heute bei fast allen Urvölkern zu beobachten, schon zu Urzeiten zum menschlichen Verhalten gehört. Den Augen kommt dabei eine besondere Beachtung zu, da sie wesentlicher Träger der nonverbalen Kommunikation sind. Gut dokumentiert ist die Schminkkultur, hier besonders die der Augen, im alten Ägypten.

Sowohl Frauen als auch Männer benutzten Khol- für Lider, Wimpern und Augenbrauen. Grüner zerriebener Malachit diente als Lidschatten. Khol galt nicht nur als Schminkartikel, sondern auch als Schutz- und Vorbeugungsmaßnahme gegen Augenentzündungen. Sehr auffällig und bemerkenswert der Lidschatten Tutanchamuns.

Mit Lidschatten kann durch entsprechende Farbgebung die Augenpartie zur Erhöhung der erotischen Ausstrahlung optisch vergrößert erscheinen. Da die Augen ein Hauptidentifikationsmerkmal sind (nicht umsonst werden Fotos mit einem Augenbalken anonymisiert), kann durch entsprechenden Lidschatten die Identität zu rituellen oder persönlichen Zwecken gezielt verschleiert werden.


 

 

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